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Stadtsparkasse München: Besseres Kreditmanagement durch Transformation

Die Sparkasse ist mit dem Thema Transformation Kunde bei Emporias

Interview mit Dr. Bernd Hochberger, Mitglied des Vorstands Stadtsparkasse München

Die Optimierung des Geschäftsbereichs Kreditmanagement war das Ziel eines Projekts der Stadtsparkasse München, über das Vorstandsmitglied Dr. Bernd Hochberger berichtet. Von großer Bedeutung war es dabei, die Transformation gemeinsam mit den Mitarbeitern zu gestalten, was durch die Zusammenarbeit mit EMPORIAS gut gelungen ist: „Es war uns wichtig, die Mitarbeiter mitzunehmen und gemeinsam den Weg der Optimierung zu gehen. Dies ist uns gut gelungen durch eine von EMPORIAS sehr strukturiert geführte Diskussion mit den verantwortlichen Führungskräften", sagt er. Lesen Sie hier das ganze Interview zur Transformation:

Herr Dr. Hochberger, Sie haben im Jahr 2016 eine Organisationsuntersuchung in der Direktion Kreditmanagement durchgeführt – wie sind Sie vorgegangen?

„Diese Organisationsuntersuchung Kreditmanagement war eingebunden in eine Gesamthaus-Initiative zur Senkung der Kosten. In einem ersten Schritt haben wir das Ambitionsniveau anhand von Best Practices gemeinsam mit EMPORIAS identifiziert, indem wir die Potenziale der Industrialisierung und der Einführung von Lean Management bewertet haben. Das neue Zielniveau gab dann den Rahmen für die Neugestaltung der Ablauf- und Aufbauorganisation.“

Wenn Sie von der Neugestaltung der Ablauf- und Aufbauorganisation sprechen, was haben Sie dann alles verändert?

„Wir haben alles verändert. Um dieses neue Ziel zu erreichen mussten wir über unsere Strukturen nachdenken, Produktionslinien nach Antragstypen definieren, Zusage- und Bestandsgeschäft trennen und einen Vorcheck einführen, damit wir eine störungsfreie Produktion sicherstellen können.“

Was waren für Sie die größten Herausforderungen in dem Projekt?

„Es war uns wichtig, die Mitarbeiter mitzunehmen und gemeinsam den Weg der Optimierung zu gehen. Dies ist uns gut gelungen durch eine von EMPORIAS sehr strukturiert geführte Diskussion mit den verantwortlichen Führungskräften. Wir haben ja hervorragende Fachkräfte; allerdings können die auch sehr spezifisch und ausgiebig über einzelne Themen diskutieren und sich dabei aufreiben. Deshalb haben wir zu Beginn Antragstypen definiert, um über das Gleiche zu reden. Dann wurden die Mengen, Zeiten und Kapazitätsbindungen erhoben um schlussendlich auch über Wertschöpfung und Verschwendung in den Prozessen sprechen zu können. Mit diesen Grundlagen konnte zusammen mit den Führungskräften das neue Produktionsmodell aufgebaut werden mit klar definierten Schnittstellen sowohl innerhalb der Direktion Kreditmanagement als auch zum Markt.“

Wie beurteilen Sie die Organisationsveränderung, die Sie im September 2016 vollzogen haben, im Nachgang?

„Die tiefgreifende Reorganisation verlief insgesamt sehr gut. Durch die Einbindung der Führungskräfte wusste jeder, weshalb wir diesen Schritt machen und warum wir die Schnittstellen im neuen Modell so gelegt haben, schließlich waren ja alle daran beteiligt. Unsere Revision hat uns das sogar mit einem positiven Bericht bescheinigt, was man sonst ja nicht so gewohnt ist.“

Haben Sie damit das angestrebte Ambitionsniveau erreicht?

„Die Organisationsveränderung ist nur der Anfang. Wir haben jetzt die Basis, unsere Prozesse in den Produktionslinien weiter zu standardisieren und die Qualität der eingereichten Anträge zu erhöhen um störungsfrei produzieren zu können. Dazu gehören klar definierte Checklisten, Leistungsversprechen zwischen Markt- und Marktfolge sowie Qualitäts- und Produktivitätskennzahlen, die uns eine Steuerung und zielgerichtete Optimierung ermöglichen. Wir haben damit den kontinuierlichen Verbesserungsprozess etabliert, um unsere Leistungen regelmäßig zu hinterfragen und alle Mitarbeiter in die Weiterentwicklung des Hauses einzubinden. Dadurch bin ich mir sehr sicher, dass wir unsere gesteckten Ziele in dem vorgegebenen Zeitraum erreichen werden.“

Herr Dr. Hochberger, wie beurteilen Sie das Projekt im Nachgang?

„Wir haben den richtigen Weg gewählt: Nur mit den Mitarbeitern kann man nachhaltig solche Ziele erreichen. Derzeit haben wir eine hohe Motivation bei den Leuten, alle Probleme schnell zu lösen und unsere Aufgabe im Management ist es nun, diese Motivation hoch zu halten und schnell für Verbesserungen zu sorgen, damit alle im Hause sehen, dass wir es ernst meinen mit der Mitarbeiterbeteiligung und unserem kontinuierlichen Verbesserungsprozess. EMPORIAS hat uns diesen Weg vorbereitet – besten Dank dafür.“ 

Informationen zum Unternehmen:

  • Die größte Sparkasse Bayerns
  • Komplette Bandbreite an Finanzdienstleistungen, Anlage- und Finanzierungsformen
  • 2.400 Bank-Mitarbeiter und 300 Auszubildende
  • Besteht seit 1824
  • 78 Filialen
  • www.sskm.de